UN-Nachhaltigkeitsziel 1: Keine Armut

Armut hat viele Gesichter, sei es die Hungersnot in einem Krisengebiet oder relative Armut und fehlende soziale Teilhabe in Deutschland. In den meisten Ländern sind arme Menschen im Besonderen von intakten natürlichen Ressourcen abhängig, z.B. als Nahrungsquelle. Auch Naturkatastrophen und Klimafolgen treffen die Ärmsten besonders hart. Der Erhalt und der Schutz natürlicher Lebensräume helfen, extreme Armut zu verhindern, so dass Sozialsicherungssysteme und Regionalentwicklung greifen können.

Und das kann jede*r einzelne von uns tun, um diesen Herausforderungen begegnen!

  • Auf Anzeichen von Armut im sozialen Umfeld wie Schulen und Kindergärten achten und bei Bedarf Hilfe anbieten oder organisieren.
  • Den eigenen Konsum hinterfragen und – wo möglich – Produkte kaufen, die auch in der Lieferkette soziale („fair“) und ökologische („Bio“) Kriterien erfüllen.
  • Nationale oder internationale Organisationen unterstützen, die nachhaltige Projekte zur Armutsbekämpfung durchführen.
  • Mit dem NABU gemeinsam weltweit für den Erhalt natürlicher Ressourcen und damit der Lebensgrundlage vieler Menschen eintreten.
  • Nicht die Augen vor Armut und Obdachlosigkeit vor der eigenen Haustür verschließen und Bedürftige z.B. mit Lebensmitteln und Kleidung unterstützen.
  • Sich z.B. als Arbeitnehmer*in dafür einsetzen, dass im Unternehmen Produkte genutzt oder produziert werden, die soziale und ökologische Kriterien entlang der gesamten Lieferkette einhalten.

Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland

Weitere Informationen kannst du auf den Seiten der Bundesregierung finden „Die 17 Nachhaltigkeitsziele einfach erklärt“ oder gehe direkt zur Seite „Ziel 1: Armut in jeder Form und überall beenden“.

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