Heute produzieren Landwirte weltweit ein Drittel mehr Kalorien als notwendig wäre, um die gesamte Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren. Dennoch herrscht in vielen ländlichen Regionen weiter Hunger. Gründe sind falsche Anbaumethoden, Land Grabbing, Klimawandel und Bodenerosion, z.B. durch Entwaldung. Der internationale Handel fördert die industrielle Landwirtschaft, die Kleinbäuer *innen und Artenvielfalt zusätzlich schadet und den Hunger langfristig vergrößert.
Und das kann jede*r einzelne von uns tun, um diesen Herausforderungen begegnen!
- Gemeinsam im Büro sammeln und an Vereine spenden, die z.B. Kindern in der Kita oder in Schulen den Umgang mit Lebensmittel näherbringen, Schulgärten anlegen oder Lebensmittelverschwendung reduzieren.
- Regionale und saisonale Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft kaufen und z.B. eine entsprechende Gemüsekiste bestellen. Und Action!
- Die Forderung nach einer nachhaltigen EU-Agrarpolitik unterstützen und Ihre Stimme für den Naturschutz abgeben: www.NABU.de/neueagrarpolitikjetzt
- In der Mensa, im Lieblingsrestaurant, beim Event Catering nachfragen, was mit den übrig gebliebenen Lebensmitteln passiert und ggf. Alternativen finden, z.B. über Foodsharing.de
- Regionale und saisonale Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft kaufen und z.B. eine entsprechende Gemüsekiste bestellen.
- Lebensmittel nur für den tatsächlichen Bedarf einkaufen, vollständig nutzen und so Lebensmittelverschwendung reduzieren.
- Weniger Fleisch, Fisch und Milchprodukte essen. Das schont die weltweiten Ressourcen und trägt dazu bei, dass weniger Treibhausgase ausgestoßen werden.
Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland
Weitere Informationen kannst du auf den Seiten der Bundesregierung finden „Die 17 Nachhaltigkeitsziele einfach erklärt“ oder gehe direkt zur Seite
„Ziel 2: Ernährung weltweit sichern“.
