Die Ozeane sind unser größtes Ökosystem. Sie bedecken 71 % der Erde, enthalten 97 % allen Wassers auf unserem Planeten und produzieren 50 % des weltweiten Sauerstoffs. Sie speichern 50 mal mehr Treibhausgase als die Atmosphäre und sind unsere wichtigste natürliche Kohlenstoffsenke. Rund 2,7 Milliarden Menschen dient Meeresfisch als wichtigste Proteinquelle. Doch unsere Meere sind in Gefahr: Überfischung, Zerstörung der Küsten und Müll nehmen zu und zerstören die wichtigen Funktionen, von denen wir alle abhängen.
Und das kann jede*r einzelne von uns tun, um diesen Herausforderungen begegnen!
- Als Fischer*in etwas gegen den Müll in der Ostsee leisten – mit Fishing for Litter den ungewünschten Beifang richtig entsorgen: www.NABU.de/Fishingforlitter
- Kosmetik und Reinigungsprodukte ohne Mikroplastik kaufen. Auch Sonnencreme kann Mikroplastik enthalten.
- Müll vermeiden heißt Meere schützen! Beim Kauf neuer Produkte darauf achten, dass sie lange haltbar sind.
- Nur Fisch aus nachhaltiger, zertifizierter Fischerei kaufen, z.B. mit dem Siegel des „Marine Stewardship Council“ (MSC) oder von anerkannten Biosiegeln (Naturland, Bioland).
- Müll auf der Straße landet am Ende oft im Wasser – als Gewässerretter*in auf Müll an Flüssen oder Küsten hinweisen, oder gleich die Entsorgung organisieren: www.gewaesserretter.de
Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland
Weitere Informationen kannst du auf den Seiten der Bundesregierung finden „Die 17 Nachhaltigkeitsziele einfach erklärt“ oder gehe direkt zur Seite
„Ziel 14: Leben unter Wasser schützen“.
