Naturnahe Flächen erhöhen nicht nur die biologische Vielfalt in unserer Stadt, sie sind auch schön anzusehen und verbessern zudem die Luftqualität. All das erhöht die Aufenthaltsqualität und wirkt sich positiv auf das Stadtklima und die Gesundheit aus.
Die AG Garten unserer Initiative hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte auf den Weg gebracht, um mehr naturnahe Flächen in unserer Stadt zu schaffen.
So wurden durch das Projekt „Essbare Stadt“ in Zusammenarbeit mit der Hansestadt Kitas, Schulen und das Freizeithaus mit Hochbeeten versorgt, um schon Kindern und Jugendlichen den Anbau von Gemüse und Kräutern näherzubringen.
Am Gemeinschaftsgarten haben wir uns sowohl in der Planungsphase als auch im weiteren Verlauf mit Hochbeeten und Aktionen wie der Pflanzentauschbörse beteiligt.
Unsere Saatgutbibliothek, die in Kooperation mit den Stadtteilzentren und dem Freizeithaus entstand, versorgt schon seit zwei Jahren interessierte HobbygärtnerInnen mit Saatgut alter, samenfester Gemüsesorten.
Seit 2022 werden Pilotflächen mit naturnahem öffentlichem Grün zur Erhöhung der Biodiversität von der Hansestadt in Kooperation mit dem NABU und BUXTEHUDE IM WANDEL angelegt. Ein Projekt, bei dem wichtige Erfahrungen gesammelt werden und somit eine zukünftige Erweiterung der Flächen ermöglicht.
In diesem Jahr wurde in Zusammenarbeit mit der Hansestadt das Konzept der „Zukunftsgärten“ entwickelt. Zukunftsgärten sind naturnah angelegte Beete, die die Aufenthaltsqualität in der Stadt verbessern, die Artenvielfalt schützen und den Herausforderungen des Klimawandels bestehen sollen. Sie sollen möglichst viele BürgerInnen motivieren, ebenfalls einen naturnahen Garten oder Balkon anzulegen. Dafür werden die Pflanzlisten bzw. -pläne online über einen QR-Code zur Verfügung gestellt. So werden hoffentlich bald möglichst viele naturnahe Gärten die Stadt durchziehen und als ökologische Trittsteine dienen.
Im Frühjahr 2024 wurde das Projekt mit dem „Schattengarten“ als erstem Themengarten begonnen. Weitere Gärten werden in die Zukunftsgärten einbezogen bzw. sind in Planung.
Ansprechpartner: die Gruppe „Essbare Stadt“, Kontakt
