Weltweit wächst die Wirtschaft, wenn auch langsamer als 1990. Mittlerweile kommt Obst aus Peru, Kleidung aus Bangladesch und Stahl aus China. Die Einnahmen aus dem internationalen Handel ermöglichen Investitionen in Bildung und Infrastruktur in ärmeren Regionen. Aber dieser Fokus auf Wirtschaftswachstum hat oft negative Auswirkungen auf Arbeiter*innen und Natur. Dabei sind faire und sichere Arbeitsplätze ein wichtiger Bestandteil langfristiger wirtschaftlicher Stabilität – ebenso wie eine nachhaltige Ressourcennutzung.
Und das kann jede*r einzelne von uns tun, um diesen Herausforderungen begegnen!
- Sich selbst im Betriebsrat oder in einer Gewerkschaft für einen sozialverträglichen Wandel engagieren.
- Regionale Produkte kleinerer Unternehmen kaufen, die lokale Wirtschaft stärken und so Transportwege verringern.
- Gemeinsam mit dem NABU und der IG Metall fordern, dass Unternehmen ihrer Verantwortung im Klima und Naturschutz nachkommen und die Chancen neuer Märkte energieeffizienter und klimagerechter Produkte und Dienstleistungen konsequent nutzen.
- Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Aber beim nächsten Urlaub darauf achten, dass er nachhaltig(er) ist. Vielleicht einfach mal Deutschland erkunden mit www.fahrtzielnatur.de
- Beim Kauf von Produkten darauf achten, dass sie ohne Kinderarbeit und unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Entsprechende Siegel können dabei helfen.
Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland
Weitere Informationen kannst du auf den Seiten der Bundesregierung finden „Die 17 Nachhaltigkeitsziele einfach erklärt“ oder gehe direkt zur Seite
„Ziel 8 : Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“.
