Die Erde ist zu zwei Drittel mit Wasser bedeckt, allerdings sind nur 0,3 % davon trinkbar. Wasser ist eine knappe und kostbare Ressource, die zur Herstellung von Produkten, z.B. Lebensmitteln und Baumwolle, sowie zur Körperhygiene benötigt wird. Fehlender Zugang zu sanitären Anlagen, die Einleitung ungeklärter Industrieabwässer in Flüsse und Seen und die Überdüngung von Feldern gefährden weltweit die Trinkwasserressourcen. Zudem zerstören wir Moore und Feuchtgebiete, die unsere Gewässer auf natürliche Weise filtern und reinigen.
Und das kann jede*r einzelne von uns tun, um diesen Herausforderungen begegnen!
- Sich darüber informieren, wie viel virtuelles Wasser, d.h. in der Produktion und Lieferung verbrauchtes Wasser, in unseren Produkten steckt und dies bei Einkäufen berücksichtigen.
- Gemeinsam mit dem NABU eine konsequente Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie fordern und den Gewässerschutz auch in die Agrar-, Verkehrs-, Energie- und Gesundheitspolitik integrieren.
- Pflanzen mit Regenwasser gießen, beim Spülen und Zähneputzen Wasser ausstellen und nur biologisch abbaubare Reinigungsmittel, z.B. mit „EU Ecolabel“ oder dem „Blauen Engel“, kaufen.
- Insbesondere im Urlaub in wärmeren Ländern sparsam mit Wasser umgehen und z.B. den Gebrauch mikroplastikfreier Seife im Hotel anregen.
- Zigaretten niemals auf den Boden werfen, sondern immer im Restmüll entsorgen. Ein Zigarettenstummel kann 40l Trinkwasser verseuchen.
Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland
Weitere Informationen kannst du auf den Seiten der Bundesregierung finden „Die 17 Nachhaltigkeitsziele einfach erklärt“ oder gehe direkt zur Seite
„Ziel 6 : Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“.
